Die deutsche Grammatik

Die Grammatik der deutschen Sprache erweist sich als besonders komplex umd äußerst umfassend. Somit möchten wir Ihnen in diesem Beitrag die wesentlichen Merkmale, die für das Deutsche im Gegensatz zu anderen Sprachen besonders charakteristisch und typisch sind, näher bringen.

Das Deutsche stellt eine Artikelsprache dar. Dies bedeutet, dass die drei Artikel „der“, „die“ und „das“ für die Konstruktion eines jedes deutschen Satzes maßgeblich sind. Des Weiteren kommen im Deutschen sogenannte Präpositionen wie „an“ oder „in“, die man auch als Adpositionen bezeichnet und die vor dem jeweiligen Bezugsausdruck zu stehen haben, sowie eine breitgefächerte Palette an Adjektiven, die vor dem Nomen zu finden sind, zum Tragen. Darüber hinaus gibt es in der deutschen Sprache vier Kasus und zwei Numeri. Deutsch verfügt über ein sogenanntes Genus-System, was bedeutet, dass jedes Substantiv ein Genus besitzt. Demzufolge kennt das Deutsche drei Genera (= Geschlechter) – Maskulinum (männliches Geschlecht), Femininum (weibliches Geschlecht) oder Neutrum (sächliches Geschlecht). Am Genus eines Substantivs erfolgt die stetige Orienterierung des Genus eines Adjektivs bzw. eines Artikels, die jeweils zur Substantivgruppe zählen.

Für Ihr ganz persönliches Grammatiktraining empfehlen wir, Texte zu schreiben. Dabei werden Sie dazu aufgefordert, die Grammatik richtig anzuwenden. Lesen Sie sich Texte durch, schauen Sie Filme, etc. und versuchen Sie anschließend, eine kurze Inhaltsangabe zu verfassen. So üben Sie nicht nur Ihre sprachliche Ausdrucksfähigkeit, sondern können auch gezielt grammatikalische Besonderheiten trainieren. Dieser Tipp ist besonders für Personen geeignet, welche aus anderen Ländern abseits von Europa stämmig sind – wie z.B. afrikanisch-stämmige Personen, welche wegen ihres Marathon Trainings nach Österreich kommen.

Vor allem im Rahmen der Tourismusbranche ist es wichtig, dass die Sprache Deutsch optimal beherrscht wird. Dies liegt daran, dass im Hotelgewerbe viel Kontakt mit Gästen herrscht und das jeweilige Hotel, im Hinblick auf seine Mitarbeiter, natürlich einen guten und passablen Eindruck hinterlassen möchte. Urlauben Sie beispielsweise in einem Hotel in Hinterglemm, in Linz, am Wörthersee oder im Burgenland, so werden sie garantiert auf Menschen mit hervorragenden Deutschkenntnissen treffen. Überzeugen Sie sich selbst!

Darüber hinaus ist es empfehlenswert, jeden Tag ein intensives Schreibtraining zu machen. Entweder Sie führen ein Tagebuch und versuchen mittels der deutschen Sprache Ihre Erlebnisse für jeden Tag zu schildern oder Sie betreiben einen Blog mithilfe eines Content Management Systems, wie beispielsweise WordPress, Typo3 oder Drupal, und trainieren Ihre Deutsch-Kentnisse direkt am PC.

Weitere wichtige Charakteristika der deutschen Sprachen sind folgende:

  • Das System der Zeigwörter funktioniert in drei Stufen (hier – da – dort).
  • Die deutsche Sprache zeichnet sich durch ein umfangreiches Repertoire an sogenannten Abtönungspartikeln aus (halt, eben, eh).
  • Besonders charakteristisch für die deutsche Sprache ist die flexible Wortbildungsfähigkeit – vor allem bei den sogenannten Komposita (Haus+tür, Auto+schlüssel, Wiki+text, Weihnacht-s-+baum+verkäufer+gehilfe). Eine weitere Sprache, die ebenfalls durch dieses Charakteristikum gekennzeichnet ist, ist die Niederländische Sprache.

Im Rahmen des Lautsystems verfügt die deutsche Sprache über 16 Vokale und vier Diphthonge sowie 20 Konsonanten. Dabei sind jedoch die Affrikaten „pf“ und „ts“ nicht miteinbezogen. Die Orthographie gilt nicht als lautgetreu wie dies beispielsweise für die finnische oder türkische Sprache typisch ist, sondern erweist sich als lautfundiert und integriert sowohl die Satzstruktur (Interpunktion), Silbenstruktur (Markierung der Kurzvokale), Wortart (Großschreibung der Nomen / Substantive) als auch die Einheit der Wortstämme (Weges, daher auch Weg statt * Wek).

Die deutsche Sprache unterscheidet zwischen Singular (Einzahl) und Plural (Mehrzahl) in den Formen der Nomen / Substantive, Adjektive, Artikel und Pronomina. Aus den Wurzeln des Indogermanischen ist ein sogenannter versteinerter Dual heutzutage nur mehr in de eher altertümlichen Formen des Wortes „zwei“ auffindbar – nämlich durch zween, zwo, zwei. Im Rahmen der sogenannten bayerischen Dialekte geht das Personalpronomen der 2. Person Plural „ös / es“ auf eine schon sehr alte Dualform zurück. Auch im Rahmen der einzelnen Bundesländer, sei es jener in Österreich oder Deutschland, werden einzelne Grammatikregeln völlig unterschiedlich gehandhabt.

Das Anzeigen der Pluralform bei Nomen / Substantiven kann durch

  • das Anhängen eines Suffixes (Nachsilbe)
  • die Variation eines Vokales (Umlaut) oder
  • beide Mittel gleichzeitig erfolgen.

Wie vorhin bereits angesprochen kennt die deutsche Sprache vier Formen des Kasus (Fall). Diese gestalten sich wie folgt:

  1. Fall – Nominativ – (Frage: Wer oder was?), Subjekt, Redegegenstand; Prädikativ: „Peter ist Polizist.“
  2. Fall – Genitiv – (Frage: Wessen?), attributiv, Objekt bei wenigen Verben, ebenso können einige Präpositionen und Halbpräpositionen den Genitiv mit sich führen: „Anitas Rucksack“, „der englischen Sprache mächtig sein“
  3. Fall – Dativ – (Frage: Wem?), von einer Handlung oder einem Ereignis betroffene Personen oder Dinge: „jemandem zuhören“
  4. Fall – Akkusativ – (Frage: Wen oder was?), Objekt, auf das sich eine Handlung bezieht oder das von einem bestimmten Prozess erfasst wird: „ein Geschenk überreichen“

Anmerkung: Sollten Sie die deutsche Grammatik üben, trainieren und verbessern wollen, so nehmen Sie beispielsweise die Wortkombination “Uhren für Herren” und setzen Sie diese in die unterschiedlichen Fälle der deutschen Sprache. Oder Sie surfen im Internet, u.a. auf Blogs, und versuchen, die dort verfassten Texte zu lesen. Bei Blog-Texten, wie beispielsweise auf http://friteusen-ratgeber.de/, http://www.bundesland24.de/http://www.gigogne.ch/ oder http://www.wohnenamlindenberg.de/, handelt es sich oftmals um leichte Lektüre, die für das Erlernen der deutschen Sprache sehr nützlich sein kann – dies im Gegenteil zu wissenschaftlichen und schweren Texten in Zeitungen, Magazinen und Co.