Lernumgebung und Lernatmosphäre

Ob Lernen fürs Abitur, das Vorbereiten der Diplomarbeit oder Lesen wichtiger Lektüre für den Beruf – eine gute Lernumgebung ist das A und O, um sich voll konzentrieren zu können. Nur wer für sich eine förderliche Lernatmosphäre schafft, ist auch in der Lage das Gelernte schnell zu verinnerlichen und später produktiv anzuwenden. Eine störende Geräuschkulisse, schlechtes Licht und unpraktische Möbel können das Lernen bereits stark beeinflussen und sich negativ auf Körper und Geist auswirken.

Eine gute Lernumgebung ist das A und O!

Wichtig ist, dass man einen geeigneten Platz schafft, der ausschließlich für das Lernen genutzt wird. Es ist ratsam, am hochwertigen Schreibtisch zu sitzen, anstatt seine Bücher und Hefte auf dem Bett auszubreiten. Ein Schreibtisch ist entsprechend hoch und mit dem passenden Schreibtischstuhl läuft der Lerner keine Gefahr, Rücken- oder Nackenschmerzen zu bekommen. Der richtige Stuhl besitzt eine entlastende Rückenlehne und lässt sich individuell der Körpergröße anpassen.

Der Arbeitsplatz sollte so groß sein, dass sämtliche Materialien problemlos verstaut werden können und man schnell auf sie zurückgreifen kann. Nur wer ein wenig Ordnung und Struktur pflegt, der kann wesentlich entspannter lernen und muss nicht erst stundenlang nach entsprechenden Nachschlagewerken und Zetteln suchen. Natürlich ist Ruhe besonders wichtig. Der Schreibtisch sollte sich also in einem Raum befinden, in dem keine kleinen Geschwister herumtoben können oder ständig Gäste ein- und ausgehen.

Ausreichend Licht, frische Luft und Co. für eine optimale Lernatmosphäre

Für ausreichend Licht und gute Luft sollte stets gesorgt werden. Am besten ist es, wenn der Arbeitsplatz sich direkt am Fenster befindet, denn Tageslicht ist gesund für die Augen und frische Luft bringt das Gehirn auf Hochtouren. Wer auf Lampen zurückgreift, der sollte darauf achten, dass das Licht hell genug ist. Zu dunkles Licht macht müde, ist schlecht für die Augen und verursacht schnell Kopfschmerzen. Ebenso sollte der Bildschirm des Computers mindestens 60 Zentimeter vom Gesicht entfernt sein, um müde Augen zu vermeiden. Bücher können gemütlich im Lesesessel gelesen werden, wenn das Licht stimmt.

Wer viel lernen muss, der sollte sein Gehirn nicht auf einen Schlag überreizen. Wer sein Lernstoff in gleich große Lernportionen aufteilt, ist wesentlich produktiver und entspannter, als jemand, der pausenlos lernt und alles andere um sich herum vergisst. Leichte Snacks zwischendurch sind sehr zu empfehlen, aber auf deftige Kost sollte vor der Arbeit verzichtet werden, denn mit vollem Magen lernt es sich eher schlecht.